Gisch, der zweitälteste Sohn der Familie, übernahm im Jahre 1984 die Firma Oesch in Frenkendorf als dritte Generation. Mit Hilfe seines älteren Bruders Jörg hat er die Firma weitergebracht und hat sich den neuen Werbespruch “Oesch der Maler!” gegeben. Dies hat sich durchgesetzt und schon bald war er über den Kanton hinaus bekannt als Oesch der Maler. Die Firma lief gut und die Werkstatt an der Rheinstrasse in Frenkendorf wurde allmählich zu klein. Im Jahre 1998 ist er mit seiner Firma nach Lausen an die Gewerbestrasse umgezogen.
Als Gisch 65 Jahre alt wurde, war noch niemand in der Familie bereit, seine Firma zu übernehmen und er musste die Firma bei seiner Pensionierung schliessen. Vor 5 Jahren kam unerwartet ein weiteres Grosskind in die Familie: Usman. Die beiden waren über ihr Malerherz bald tief verbunden. Usman absolvierte seine Malerlehre bei der PPP und bekam zusätzlich von seinem Grossvater viel Wissen mit auf den Weg.
Als Gisch aufs Sterben zuging, hat er sich gewünscht, dass Usman seine Firma wieder aufleben lässt. Für Usman war dies eine grosse Ehre und er hat ihm das Versprechen gegeben, zusammen mit Schwiegertochter Christine Jansen Oesch wieder eine Firma Oesch der Maler zu gründen und so zu seinem Gedenken, die alte Familientradition wieder aufleben zu lassen.


